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Philosophie-News
Das Leben verstehen
Unsere Zeit bedarf einer Philosophie, die sich den kleinen und großen Lebensfragen stellt: Welche Bedeutung haben Berührungen, Gewohnheiten, Sehnsüchte, Schönes? Was ist Glück? Hat das eigene Leben, das Leben überhaupt einen Sinn? Welchem Zweck dient die Arbeit? Wie lässt sich Orientierung fürs Leben finden? Wie umgehen mit Ärger, Lebenskrisen, Enttäuschungen, Schmerzen, Krankheit und Tod? Ein Philosoph kann mit Instrumenten des Denkens Lebenssituationen analysieren und mögliche Antworten vorschlagen. Philosophie wird zur Lebenshilfe durch die immer neue Orientierung des Lebens mithilfe des Denkens. - Das neueste Buch von Wilhelm Schmid: lebenskunstphilosophie.de
(Erstellt am 7.11.2016, 7:37)

Dossier: Augenblick, verweile
Dieser Augenblick: Schon vorbei. Umso größer ist das Verlangen, die Zeit anzuhalten. Präsent zu sein, die Welt wieder zu spüren. Aber was genau bedeutet es eigentlich, ganz und gar im Moment aufzugehen? Bedarf es, um den Augenblick zu genießen, vollendeter Passivität oder eher gezielter Aktivität? Streben wir nach Kontemplation oder vielmehr Ekstase? Denker von Augustinus bis Husserl argumentieren, dass die Erfahrung des reinen Augenblicks für uns eine Illusion bleiben muss. Haben sie recht? Und wenn ja, was ist dann die schöpferische Dauer des Augenblicks?
Dossier: Augenblick
(Erstellt am 31.07.2016, 10:57)

Philosoph_innen zur Weltunordnung - Flüchtlinge
Welt-Gruppe-Blogs: Thomas Schmid - Texte. 27 Denker wurden aufgefordert, sich zu 27 Einzelaspekten des großen Flüchtlingsschauspiels den Kopf zu zerbrechen.
Thomas Schmid - Blog
Ein Problem gibt es: Die Denker denken alleine, sind oft Individualisten ... - Aber eine lebendige *community* der Gelehrten sollte im Zeitalter der Vernetzung schon möglich sein.
Diese Philosophie-Magazin-Ausgabe
(Erstellt am 23.04.2016, 8:29)

Wie die Infosphäre unser Leben verändert
Die 4. Revolution. Eine philosophische Anthropologie für das 21. Jahrhundert. Luciano Floridi
Zunächst einmal sind das alles konkrete lebensweltliche Folgen dessen, was ich die 4. Revolution nenne. Man sieht hier ganz klar, dass diese neuen Technologien entscheidenden Einfluss darauf nehmen, wie diese Technologien unser Selbstbild von innen heraus prägen. Dies gilt es erst einmal zu begreifen, um dann in einem zweiten Schritt nach Wegen und Regeln zu suchen, diese Technologien regulieren zu können.
Philosophie Magazin Nr. 06/2015, S. 73
(Erstellt am 11.01.2016, 15:51)

Hier entsteht (alles ist im Aufbau begriffen) eine Internetpräsentation der Themen

  1. Der Augenblick

  2. Die Zeit

  3. Der Zufall

Motivation

 

Copyright Gerri Zotter

Mich beeinflusst dieses Thema "der günstige Augenblick" sehr. Es gehört zum Leben, dass wir immer wieder vor Entscheidungen stehen und manchmal das klare Wissen haben, jetzt hab ich den Augenblick für die richtige Entscheidung versäumt, jetzt - das wäre es gewesen ... Aus diesen Erfahrungen (eben mit diesem unangenehmen Beigeschmack) kann man viel lernen. Jeder von uns kann nun sein Gewordensein lassen wie es ist, oder auch beginnen, eine Lebensschule (eine Kairos-Schule) für dieses Lernen des Lebens im Augenblick anzufangen.

Wir haben zwei Möglichkeiten! Von anderen lernen oder durch sich selbst, durch Selbstbeobachtung und indem wir die eigene Selbstachtung anzuheben versuchen. Aber wir wissen alle, wie schwer es ist, sich zu verändern, seinem Habitus eine neue Richtung zu geben. Es geht nur über den Willen, durch das eigene Engagement, durch zielstrebiges Handeln. Die erfüllenden existentiellen Augenblicke werden so immer mehr.

Und wo ist das Vorbild? Die Erfahrung eines Mitmenschen, die mir helfen könnte?
Ich lese oft solche Sätze: Im Jetzt sein, in einem höchstmöglichen Maße anwesend, gegenwärtig sein. Ich verstehe es als eine Fähigkeit und zugleich als eine Haltung, die es mir ermöglicht, im Augenblick zu leben.
Aber wo sind die konkreten Beispiele für diese Beschreibungen?

Allgemeine Hinweise


In nächster Zeit (ab Juli 2012!) werden hier zu den oben angegebenen Themen Texte und Arbeiten veröffentlicht werden. Wenn Sie möchten, tragen Sie Ihre Stellungnahmen, Ihre Erfahrungen, Ihre philosophischen Überlegungen auf den Blog Kairos-Seiten ein.
Diese Seiten sollen auch zu philosophischen Aktivtäten verlinken, Veranstaltungen bekannt machen, wie z.B. über den Veranstaltungskalender des "blauen reiters". Kurzum: Es soll kairos.at philosophisch aktuell sein.


 

Buchtipps
Luciano Floridi: Die 4. Revolution. Wie die Infosphäre unser Leben verändert. Suhrkamp Verlag, Berlin 2015
Michael Hampe: Die Lehren der Philosophie. Eine Kritik. Suhrkamp, Berlin 2014
Herbert Schnädelbach: Was Philosophen wissen und was man von ihnen lernen kann; C.H. Beck Verlag, München 2012
Pascal Mercier: Nachtzug nach Lissabon. btb, 2006
Daniel Gilbert: Ins Glück stolpern, Riemann, 2006
Massimo Cacciari: Zeit ohne Kronos, Essays, Klagenfurt, 1986


Letzte Bearbeitung: 18.8.2016

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