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	<title>Blog KAIROS &#187; Alles und jedes</title>
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	<description>Kairos - der günstige Augenblick</description>
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		<title>Ich wandre aus den Mauern</title>
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		<comments>https://kairos.at/blog/?p=623#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 18 Dec 2025 21:28:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sindelar</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alles und jedes]]></category>

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		<description><![CDATA[Markt und Straßen stehn verlassen,
still erleuchtet jedes Haus,
Sinnend&#8217; geh ich durch die Gassen,
alles sieht so festlich aus.
An den Fenstern haben Frauen
buntes Spielzeug fromm geschmückt,
Tausend Kindlein stehn und schauen,
sind so wunderstill beglückt.
Und ich wandre aus den Mauern
Bis hinaus ins freie Feld,
Hehres Glänzen, heil&#8217;ges Schauern!
Wie so weit und still die Welt!
Sterne hoch die Kreise schlingen,
Aus des Schnees [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p align="center">Markt und Straßen stehn verlassen,<br />
still erleuchtet jedes Haus,<br />
Sinnend&#8217; geh ich durch die Gassen,<br />
alles sieht so festlich aus.</p>
<p align="center">An den Fenstern haben Frauen<br />
buntes Spielzeug fromm geschmückt,<br />
Tausend Kindlein stehn und schauen,<br />
sind so wunderstill beglückt.</p>
<p align="center">Und ich wandre aus den Mauern<br />
Bis hinaus ins freie Feld,<br />
Hehres Glänzen, heil&#8217;ges Schauern!<br />
Wie so weit und still die Welt!</p>
<p align="center">Sterne hoch die Kreise schlingen,<br />
Aus des Schnees Einsamkeit<br />
Steigt&#8217;s wie wunderbares Singen-<br />
O du gnadenreiche Zeit!</p>
<p align="center">Joseph von Eichendorff</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>November</title>
		<link>https://kairos.at/blog/?p=615</link>
		<comments>https://kairos.at/blog/?p=615#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 05 Nov 2025 12:38:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sindelar</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alles und jedes]]></category>

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		<description><![CDATA[

Nebel hängt wie Rauch ums Haus,
Drängt die Welt nach innen.
Ohne Not geht niemand aus,
Alles fällt in Sinnen.
Leiser wird die Hand, der Mund,
Stiller die Gebärde.
Heimlich träuft aus Herbstesgrund
Noch ein Tropfen Erde.
Joachim Ringelnatz



]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>
<blockquote style="text-align: left;">
<p>Nebel hängt wie Rauch ums Haus,<br />
Drängt die Welt nach innen.<br />
Ohne Not geht niemand aus,<br />
Alles fällt in Sinnen.<br />
Leiser wird die Hand, der Mund,<br />
Stiller die Gebärde.<br />
Heimlich träuft aus Herbstesgrund<br />
Noch ein Tropfen Erde.</p>
<p>Joachim Ringelnatz</p></blockquote>
<blockquote style="text-align: left;"></blockquote>
<blockquote></blockquote>
</div>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Ach, du liebe Zeit</title>
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		<comments>https://kairos.at/blog/?p=612#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 15 Jul 2025 16:53:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sindelar</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alles und jedes]]></category>

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		<description><![CDATA[* Ach, du liebe Zeit, ach, du liebe Zeit, keiner hat mehr für die Liebe Zeit.
* Er schlug die Augen zu.
* Sein erster Gedanke galt dem zweiten, der sich nicht einstellen wollte.
* Destillieren Sie einen Hauch Phantasie aus Ihrem Tun.
* Je mehr Vorsorge, desto heilloser das Wirrsal.
* Früher konnte ich mir im Spiegel selber zuzwinkern, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>* Ach, du liebe Zeit, ach, du liebe Zeit, keiner hat mehr für die Liebe Zeit.<br />
* Er schlug die Augen zu.<br />
* Sein erster Gedanke galt dem zweiten, der sich nicht einstellen wollte.<br />
* Destillieren Sie einen Hauch Phantasie aus Ihrem Tun.<br />
* Je mehr Vorsorge, desto heilloser das Wirrsal.<br />
* Früher konnte ich mir im Spiegel selber zuzwinkern, auch ohne Spiegel.<br />
* Im Lande Herzeleid, da bin ich eingeschneit.<br />
* Freund, du musst das Übersehen lernen!<br />
* Wozu bloß bin ich geboren? Wenn ich&#8217;s nur wüßte. &#8211; Zum Schuhlöffelsammler?<br />
* Es ist eine Zeit, zu lesen, und es ist eine Zeit, zu buchstabieren.<br />
* Spannenlanger Hansel, nudeldicke Dirn, gehen wir in den Garten, schütteln wir die Birn&#8217;.</p>
<p>Aus: Peter Handke: Schnee von gestern, Schnee von morgen. 2025</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>WOU G´HEASTN DU HI?</title>
		<link>https://kairos.at/blog/?p=609</link>
		<comments>https://kairos.at/blog/?p=609#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 30 Jun 2025 21:03:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sindelar</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alles und jedes]]></category>

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		<description><![CDATA[WOU G´HEASTN DU HI?
Wird zur Begrüßung gefragt,
wenn nicht sicher –
wer vor einer steht.
Was heißen könnte:
Wo gehörst du hin?
Und fast klingt wie:
Wo
hörst
denn
du
hin?
Was das für ein Ort – fia a Uat – ist,
aus dem du kommst, fragst du
und hörst:
„Wo du her
kummst
schauts aus
wie in am Computerspül.“
Also: Wie man sich die Grenze in am –
einem Computerspiel vorstellen.
&#8220;DA STA&#8221; Natascha [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>WOU G´HEASTN DU HI?</p>
<p>Wird zur Begrüßung gefragt,<br />
wenn nicht sicher –<br />
wer vor einer steht.<br />
Was heißen könnte:<br />
Wo gehörst du hin?</p>
<p>Und fast klingt wie:</p>
<p>Wo<br />
hörst<br />
denn<br />
du<br />
hin?</p>
<p>Was das für ein Ort – fia a Uat – ist,<br />
aus dem du kommst, fragst du<br />
und hörst:</p>
<p>„Wo du her<br />
kummst<br />
schauts aus<br />
wie in am Computerspül.“</p>
<p>Also: Wie man sich die Grenze in am –<br />
einem Computerspiel vorstellen.</p>
<p>&#8220;DA STA&#8221; Natascha Gangl, Bachmannpreislesung 2025</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Nachts</title>
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		<pubDate>Sun, 20 Apr 2025 06:47:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alles und jedes]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich wandre durch die stille Nacht,
Da schleicht der Mond so heimlich sacht
Oft aus der dunklen Wolkenhülle,
Und hin und her im Tal
Erwacht die Nachtigall,
Dann wieder alles grau und stille.
O wunderbarer Nachtgesang:
Von fern im Land der Ströme Gang,
Leis Schauern in den dunklen Bäumen
Wirrst die Gedanken mir,
Mein irres Singen hier
Ist wie ein Rufen nur aus Träumen.
Joseph von Eichendorff
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich wandre durch die stille Nacht,<br />
Da schleicht der Mond so heimlich sacht<br />
Oft aus der dunklen Wolkenhülle,<br />
Und hin und her im Tal<br />
Erwacht die Nachtigall,<br />
Dann wieder alles grau und stille.</p>
<p>O wunderbarer Nachtgesang:<br />
Von fern im Land der Ströme Gang,<br />
Leis Schauern in den dunklen Bäumen<br />
Wirrst die Gedanken mir,<br />
Mein irres Singen hier<br />
Ist wie ein Rufen nur aus Träumen.</p>
<p>Joseph von Eichendorff</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Ein neues Jahr</title>
		<link>https://kairos.at/blog/?p=586</link>
		<comments>https://kairos.at/blog/?p=586#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 20 Dec 2024 15:22:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alles und jedes]]></category>

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		<description><![CDATA[Und wieder hier draußen ein neues Jahr –
Was werden die Tage bringen?!
Wird’s werden, wie es immer war,
halb scheitern, halb gelingen?
Wird’s fördern das, worauf ich gebaut,
Oder vollends es verderben?
Gleichviel, was es im Kessel braut,
Nur wünsch‘ ich nicht zu sterben.
Ich möchte noch wieder im Vaterland
Die Gläser klingen lassen,
Und wieder noch des Freundes Hand
Im Einverständnis fassen.
Ich möchte noch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Und wieder hier draußen ein neues Jahr –<br />
Was werden die Tage bringen?!<br />
Wird’s werden, wie es immer war,<br />
halb scheitern, halb gelingen?</p>
<p>Wird’s fördern das, worauf ich gebaut,<br />
Oder vollends es verderben?<br />
Gleichviel, was es im Kessel braut,<br />
Nur wünsch‘ ich nicht zu sterben.</p>
<p>Ich möchte noch wieder im Vaterland<br />
Die Gläser klingen lassen,<br />
Und wieder noch des Freundes Hand<br />
Im Einverständnis fassen.</p>
<p>Ich möchte noch wirken und schaffen und tun<br />
Und atmen eine Weile,<br />
Denn im Grabe auszuruhn,<br />
Hat’s immer Not und Eile.</p>
<p>Ich möchte leben, bis all dies Glühn<br />
Rücklässt einen leuchtenden Funken<br />
Und nicht vergeht wie die Flamm‘ im Kamin,<br />
Die eben zu Asche gesunken.</p>
<p>Theodor Fontane</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Erkenne dich</title>
		<link>https://kairos.at/blog/?p=584</link>
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		<pubDate>Thu, 28 Nov 2024 07:47:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sindelar</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alles und jedes]]></category>

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		<description><![CDATA[Erkenne Dich selbst bedeutet nicht: Beobachte Dich. Beobachte Dich ist das Wort der Schlange. Es bedeutet: Mache Dich zum Herrn Deiner Handlungen. Nun bist Du es aber schon, bist Herr Deiner Handlungen. Das Wort bedeutet also: Verkenne Dich! Zerstöre Dich! also etwas Böses und nur wenn man sich sehr tief hinabbeugt, hört man auch sein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Erkenne Dich selbst bedeutet nicht: Beobachte Dich. Beobachte Dich ist das Wort der Schlange. Es bedeutet: Mache Dich zum Herrn Deiner Handlungen. Nun bist Du es aber schon, bist Herr Deiner Handlungen. Das Wort bedeutet also: Verkenne Dich! Zerstöre Dich! also etwas Böses und nur wenn man sich sehr tief hinabbeugt, hört man auch sein Gutes, welches lautet: &#8220;um Dich zu dem zu machen, der Du bist.&#8221;</p>
<p>Franz Kafka, Oktober 1917 in *Kafka für Boshafte*</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>es zirpt und raschelt</title>
		<link>https://kairos.at/blog/?p=569</link>
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		<pubDate>Tue, 30 Jan 2024 10:09:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sindelar</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alles und jedes]]></category>

		<guid isPermaLink="false">https://kairos.at/blog/?p=569</guid>
		<description><![CDATA[es plätschert es zirpt es raschelt es knirscht
es lauscht es weht es wispert es verstummt
es trippelt es kichert es flüstert es huscht
es wundert es lockt es zögert es ruft
es verwirrt es erfreut es irrt es friert
es zittert es kitzelt es reizt es berührt
es seufzt es lässt es täuscht es küsst
es genießt es verführt es wird [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>es plätschert es zirpt es raschelt es knirscht</p>
<p>es lauscht es weht es wispert es verstummt<br />
es trippelt es kichert es flüstert es huscht<br />
es wundert es lockt es zögert es ruft<br />
es verwirrt es erfreut es irrt es friert<br />
es zittert es kitzelt es reizt es berührt<br />
es seufzt es lässt es täuscht es küsst<br />
es genießt es verführt es wird belauscht<br />
es lacht es wird überrascht es entwischt<br />
es flüchtet es fröstelt es wird gesucht<br />
es wartet es ermüdet es zweifelt es knackt<br />
es rieselt es denkt es entdeckt es verwechselt<br />
es schaudert es rauscht es hört auf Zehenspitzen<br />
es geht es weiter es schweigt es lässt nach<br />
es verlässt es zwitschert es dämmert</p>
<p>Sandro Huber in: manuskripte 241/2023</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Nachts</title>
		<link>https://kairos.at/blog/?p=560</link>
		<comments>https://kairos.at/blog/?p=560#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 14 Oct 2023 06:01:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sindelar</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alles und jedes]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich wandre durch die stille Nacht,
Da schleicht der Mond so heimlich sacht
Oft aus der dunklen Wolkenhülle,
Und hin und her im Tal
Erwacht die Nachtigall,
Dann wieder alles grau und stille.
O wunderbarer Nachtgesang:
Von fern im Land der Ströme Gang,
Leis Schauern in den dunklen Bäumen -
Wirrst die Gedanken mir,
Mein irres Singen hier
Ist wie ein Rufen nur aus Träumen.
(Joseph von [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich wandre durch die stille Nacht,<br />
Da schleicht der Mond so heimlich sacht<br />
Oft aus der dunklen Wolkenhülle,<br />
Und hin und her im Tal<br />
Erwacht die Nachtigall,<br />
Dann wieder alles grau und stille.</p>
<p>O wunderbarer Nachtgesang:<br />
Von fern im Land der Ströme Gang,<br />
Leis Schauern in den dunklen Bäumen -<br />
Wirrst die Gedanken mir,<br />
Mein irres Singen hier<br />
Ist wie ein Rufen nur aus Träumen.</p>
<p>(Joseph von Eichendorff)</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Sei ohne Sorge</title>
		<link>https://kairos.at/blog/?p=553</link>
		<comments>https://kairos.at/blog/?p=553#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 09 Jan 2023 07:34:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sindelar</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alles und jedes]]></category>

		<guid isPermaLink="false">https://kairos.at/blog/?p=553</guid>
		<description><![CDATA[Wohin aber gehen wir
ohne sorge sei ohne sorge
wenn es dunkel und wenn es kalt wird
sei ohne sorge
aber
mit musik
was sollen wir tun
heiter und mit musik
und denken
heiter
angesichts eines Endes
mit musik
und wohin tragen wir
am besten
unsre Fragen und den Schauer aller Jahre
in die Traumwäscherei ohne sorge sei ohne sorge
was aber geschieht
am besten
wenn Totenstille
eintritt
1956
aus: Ingeborg Bachmann: Werke Bd. 1, hrsg. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wohin aber gehen wir<br />
<em>ohne sorge sei ohne sorge</em><br />
wenn es dunkel und wenn es kalt wird<br />
<em>sei ohne sorge</em><br />
aber<br />
<em>mit musik</em><br />
was sollen wir tun<br />
<em>heiter und mit musik</em><br />
und denken<br />
<em>heiter</em><br />
angesichts eines Endes<br />
<em>mit musik<br />
</em>und wohin tragen wir<br />
<em>am besten</em><br />
unsre Fragen und den Schauer aller Jahre<br />
<em>in die Traumwäscherei ohne sorge sei ohne sorge</em><br />
was aber geschieht<br />
<em>am besten</em><br />
wenn Totenstille</p>
<p>eintritt</p>
<p style="text-align: justify">1956<br />
aus: Ingeborg Bachmann: <em>Werke Bd. 1</em>, hrsg. von Christine Koschel u.a., PiperVerlag, München 1978</p>
<p style="text-align: justify">
]]></content:encoded>
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