<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
		>
<channel>
	<title>Kommentare zu: &#922;&#945;&#953;&#961;&#959;&#962;</title>
	<atom:link href="http://kairos.at/blog/?feed=rss2&#038;p=53" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://kairos.at/blog/?p=53</link>
	<description>Kairos - der günstige Augenblick</description>
	<lastBuildDate>Wed, 12 Nov 2025 06:51:22 +0100</lastBuildDate>
	<generator>http://wordpress.org/?v=2.8.6</generator>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
		<item>
		<title>Von: denkstachel</title>
		<link>https://kairos.at/blog/?p=53&#038;cpage=1#comment-6</link>
		<dc:creator>denkstachel</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 20 May 2010 14:45:23 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://ig000039.host.inode.at/phil/blog/?p=53#comment-6</guid>
		<description>Du schreibst:
&quot;manchmal erlebe ich den augenblick, wo ich scheinbar glück hab, wo alles zusammenpasst, wo man eben sagen kann: augenblick, verweile doch ...&quot; 

Ein ähnliches Zitat findet sich bei Goethe, Faust II. Dort sagt Faust:
Zum Augenblicke dürft ich sagen: &#039;Verweile doch, du bist so schön&#039; (Fünfter Akt,11548-11586).

Was Faust hier in seiner Sterbestunde sagt, sagt er im Konjunktiv, d.h. er hat diesen &#039;Augenblick&#039; noch nicht erlebt. (wie übrigens auch in deinem angegebenen Zitat). Wenn man so will, drückt er einen Wunsch aus.

Wobei die Frage allerdings offen bleibt, um was für einen &#039;Augenblick&#039; es sich hier bei Goethe handeln kann?
</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Du schreibst:<br />
&#8220;manchmal erlebe ich den augenblick, wo ich scheinbar glück hab, wo alles zusammenpasst, wo man eben sagen kann: augenblick, verweile doch &#8230;&#8221; </p>
<p>Ein ähnliches Zitat findet sich bei Goethe, Faust II. Dort sagt Faust:<br />
Zum Augenblicke dürft ich sagen: &#8216;Verweile doch, du bist so schön&#8217; (Fünfter Akt,11548-11586).</p>
<p>Was Faust hier in seiner Sterbestunde sagt, sagt er im Konjunktiv, d.h. er hat diesen &#8216;Augenblick&#8217; noch nicht erlebt. (wie übrigens auch in deinem angegebenen Zitat). Wenn man so will, drückt er einen Wunsch aus.</p>
<p>Wobei die Frage allerdings offen bleibt, um was für einen &#8216;Augenblick&#8217; es sich hier bei Goethe handeln kann?</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: dreirad</title>
		<link>https://kairos.at/blog/?p=53&#038;cpage=1#comment-5</link>
		<dc:creator>dreirad</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 16 May 2010 07:11:17 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://ig000039.host.inode.at/phil/blog/?p=53#comment-5</guid>
		<description>mich interessiert, wie das ganze philosophisch sein soll. da geht es ja nur um die klärung der begriffe, um geistesgeschichtliche entwicklungen, um umgangssprachliche meinungen. 
zugegeben: das thema: der günstige augenblick kommt oft in der literatur vor. warum? 
es gehört einfach zur erfahrung des menschseins dazu, dass zeitliche abläufe gepaart mit der komplexität der möglichen bezüge den menschen oft überfordern. und dann ist da dieses ereignis: manchmal erlebe ich den augenblick, wo ich scheinbar glück hab, wo alles zusammenpasst, wo man eben sagen kann: augenblick, verweile doch ...

oder mit goethe:

Werd&#039; ich zum Augenblicke sagen:
Verweile doch! du bist so schön!
Dann magst du mich in Fesseln schlagen,
dann will ich gern zugrunde gehn!
</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>mich interessiert, wie das ganze philosophisch sein soll. da geht es ja nur um die klärung der begriffe, um geistesgeschichtliche entwicklungen, um umgangssprachliche meinungen.<br />
zugegeben: das thema: der günstige augenblick kommt oft in der literatur vor. warum?<br />
es gehört einfach zur erfahrung des menschseins dazu, dass zeitliche abläufe gepaart mit der komplexität der möglichen bezüge den menschen oft überfordern. und dann ist da dieses ereignis: manchmal erlebe ich den augenblick, wo ich scheinbar glück hab, wo alles zusammenpasst, wo man eben sagen kann: augenblick, verweile doch &#8230;</p>
<p>oder mit goethe:</p>
<p>Werd&#8217; ich zum Augenblicke sagen:<br />
Verweile doch! du bist so schön!<br />
Dann magst du mich in Fesseln schlagen,<br />
dann will ich gern zugrunde gehn!</p>
]]></content:encoded>
	</item>
</channel>
</rss>
